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z31.vfdb.org

Aktuelles

Mitgliederwerbung OV Leer Z31

Kein Interesse mehr an QSL-Karten und CQ/DL? Wird eine Alternative zum DARC gesucht ? Dann werde Mitglied im VFDB e.V. Ortsverband Leer Z31. Unser Ortsverband bietet attraktive Bastelaktivitäten, Veranstaltungen u.v.m. Wir treffen uns immer am ersten Montag im Monat um 19:00 Uhr im Central Hotel in 26789 Leer, Pferdemarktstrasse 47.

Gäste sind herzlich willkommen. Nachdem der Korporationsvertrag mit dem DARC neu geschlossen wurde, gelten jetzt neue Vertragsbedingungen. Der jährliche Beitrag für außerordentliche Mitglieder ohne Inanspruchnahme von DARC-Leistungen (QSL-Vermittlung und CQ/DL) beträgt nur 36,- €. Mit DARC-Leistungen ergibt sich ein Mitgliedsbeitrag gemäß aktueller Beitragsordnung des DARC.  Übrigens QSL Karten kann man auch über eQSL via Internet versenden. Auskünfte und Anmeldungen beim Ortsverbandvorsitzenden Jannes ter Veer Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. .

 

Der OV Z31 hat sich  an der Herbst Ferienpassaktion der Stadt Leer beteiligt. Unter dem Motto „Amateurfunk erleben“ wurde am Sonntag, dem 2. November für Kinder und Jugendliche eine Mitmachaktion durchgeführt. Die Veranstaltung fand im Clubraum im Wasserturm statt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Grundlagen des Amateurfunks konnten die Teilnehmer  das Geben und Hören von Morsezeichen ausprobieren. Des weiteren konnten die Jugendlichen unter einem Ausbildungsrufzeichen unter der Anleitung von Erich, DK3BQ, selbst  auf Kurzwelle funken. Den Teilnehmern hat der praxisnahe Einstieg in unser technisches Hobby viel Spass gemacht.

<Bild: DL2BV>

 
Aktuelles

Am 29.10.2014 besuchten 14 Funkamateure des VFDB OV Leer (Z31) und befreundeter OVs die Tunnelwarte der Autobahnmeisterei am Emstunnel in Leer. Diese befindet sich an der Deichstraße 122 nur wenige Meter vom Emstunnel entfernt und teilt sich das Grundstück an der Autobahnauffahrt Leer-West mit der Autobahnpolizei. Pünklich um 14:00 Uhr wurde die Gruppe in der Tunnelwarte durch einen kundigen Mitarbeiter über wesentliche Daten im Rahmen eines fast zweistündigen Vortrages informiert.

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Eine ausführliche Wiedergabe des gesamten Vortrages würde den Umfang der Berichterstattung sprengen, daher werden nur ein paar marginale Eckdaten des am 06. Oktober 1989 (also vor mehr als 25 Jahren) offiziell eröffneten Bauwerkes genannt.

Die rund um die Uhr besetzte Tunnelwarte zählt an Spitzentagen rund 45.000 Fahrzeuge, durchschnittlich sind es ca. 28.000 Fahrzeuge, welche täglich die beiden Röhren des Emstunnels passieren. Bis zum Jahr 2007 wurde die Überwachung des fließenden Verkehrs im Tunnelsystem durch blinkende Leuchtdioden auf einer Schautafel in der Tunnelwarte angezeigt. Nun arbeitet das gesamte System der Tunnelwarte digital und den Verkehrsfluss im 950 Meter langen und pro Röhre zwölf Meter breiten Emstunnel können die Mitarbeiter der Tunnelwarte der Autobahnmeisterei Leer an zehn Monitoren beobachten. Mit Hilfe der Split-Screen-Technik ist es möglich den Bildinhalt von 38 Kameras auf den Bildschirmen unterzubringen; 28 Kameras befinden sich in den beiden Röhren, zehn draußen an beiden Zufahrten zum Emstunnel.

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Die Autobahnmeisterei ist mit ihren Mitarbeitern neben dem Emstunnel auch für die Autobahnabschnitte zwischen dem Dreieck Leer und Westerstede (A 28), dem Teilstück von Weener bis zur niederländischen Grenze (A 280) und von Papenburg bis Emden-West (A 31) zuständig.

Der in einer Bauzeit von fünf Jahren entstandene Emstunnel hat rund 150 Millionen Euro gekostet. Seine ab 1986 im Deichvorland abgelegten fünf Bauelemente, jedes 127 Meter lang, sorgten schon damals für Aufsehen. Diese wurden nach und nach aufgeschwemmt und im Flussbett der Ems abgesenkt. Anschließend erfolgte eine nahtlose Zusammenfügung der Elemente.

Die Fahrbahnen im Tunnel werden mit Natrium-Hochdrucklampen beleuchtet, welche in einem Abstand von 17m untereinander montiert sind. Eine Beleuchtungssteuerung erfolgt in Abhängigkeit von der Außenhelligkeit durch Photometeranlagen an beiden Tunnelportalen. Neben einer Grundbeleuchtung können verschiedene Beleuchtungsszenarios je nach Anlaß von Hand und auch automatisch geschaltet werden.

Zur Belüftung der gesamten Tunnelstrecke sind pro Röhre 18 Strahlventilatoren verbaut, welche unter der Decke hängend durch eine CO-Meßanlage, eine Sichttrübungsmeßanlage sowie eine Temperaturmeßanlage gesteuert werden.

Eine evtl. erforderliche Verkehrslenkung kann durch im Tunnel eingebaute Dauerlichtzeichen, Wechselverkehrszeichen, eine Verkehrserfassungsanlage sowie eine Fahrzeug-Höhenkontrolle erfolgen. Bei Ansprechen der Höhenkontrolle wird der betreffende Tunnelabschnitt automatisch gesperrt, das auslösende Fahrzeug in einer Umleitungsschleife aus dem Tunnelbereich zurück in den normalen Verkehrsraum geführt. Zusätzlich sind eine Lautsprecheranlage, eine Tunnelfunkanlage und eine Notrufanlage im Tunnelsystem vorhanden.

Weiter finden sich im Abstand von 50m von den Tunnelportalen in die Decke eingelassene Temperaturmelder. Bei Überschreitung eingestellter Grenzwerte wird Brandalarm ausgelöst. Den gleichen Effekt löst auch die im Tunnel vorhandene Sichttrübungsmeßanlage aus. Bei Rauchentwicklung mit einhergehender Sichtbehinderung kann ein Tunnelbrand erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Eine Rund um die Uhr mit Personal besetzte Tunnelwarte ist natürlich auch ein nicht zu vernachlässigender Kostenfaktor für das Land Niedersachsen. Daher gab es in der zurückliegenden Zeit Bestrebungen, die Emstunnelwarte durch eine Fernüberwachung zu ersetzen. Glücklicherweise konnten der Landkreis Leer, die Stadt Leer sowie die Gemeinde Jemgum vor dem OVG Lüneburg den Wegfall der ständig besetzten Tunnelwarte vorläufig abwehren.

 
Aktuelles

Der aktuelle VFDB Rundspruch steht als PDF-Datei, TXT-Datei oder als Audio-Datei im MP3-Format zur Verfügung: