Am 24. März fand im Rahmen des Osterferienprogramms der Stadt Leer unsere Bastelaktion „Die Lizenz zum Löten“ statt. 👩🔧👨🔧 8 motivierte Kinder und Jugendliche waren mit Begeisterung dabei und konnten nach einer gründlichen theoretischen und praktischen Einführung direkt selbst loslegen.
Auf dem Programm stand heute der Bau eines elektronischen Würfels 🎲 – eine spannende Aufgabe mit vielen einzelnen Arbeitsschritten. Vieles klappte auf Anhieb richtig gut, an der ein oder anderen Stelle wurde gemeinsam nachgebessert. Genau so gehört es dazu!
Am wichtigsten: Alle hatten viel Freude am Elektronikbasteln – und am Ende konnte jede*r stolz einen funktionierenden Würfel mit nach Hause nehmen. 💡👏
Besonders gefreut hat uns die Unterstützung durch Eltern und Großeltern, die ihre Kinder beim Basteln begleitet haben. Ein tolles Miteinander! 🙌
Der Ortsverband Z31 bedankt sich herzlich für die engagierte Teilnahme – uns hat es wieder einmal riesigen Spaß gemacht! 😊
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Ferienaktion in den Sommerferien, wenn es wieder zum Peilen in die Natur geht. 🌿📡
Im Video seht ihr den Aufbau und Test des Würfels im Zeitraffer.
Das Funkbetriebsreferat des VFDB hat die Ergebnisse des VFDB Contest 80m und 40m SSB veröffentlicht. Der Contest fand am 14. Februar 2026 statt. Gegenüber 2025 gingen 18 Logs mehr ein. Auch waren erfreulicherweise einige VFDB DOKs zu arbeiten, die man sonst eher selten in den Z-Runden oder Contesten hört. 27 VFDB DOKs sowie 6 Sonder- DOKs aus dem VFDB sind aktiv gewesen. Der aktivste OV mit sechs Teilnehmern war der OV Göttingen, Z47. Von den OVs Celle, Z84 und Suhl-Ilmenau, Z90 waren jeweils fünf OPs aktiv. Aus dem OV Z31 waren Uwe, DL2YAK, mit DL0GEO, und Burkhard, DL5KAT, mit unserer Clubstation DK0LR, vertreten. Auf 80m erreichte DK0LR von insgesamt 55 teilnehmenden Stationen den Platz 9. Herzlichen Dank an unser Contest-Team Burkhard und Uwe. Congrats zum tollen Ergebnis.
Am 02. März 2026 stand der OV-Abend des VFDB Ortsverbandes Leer Z31 ganz im Zeichen moderner, energieeffizienter Funkkommunikation im 433-MHz-Amateurfunkband sowie im 868-MHz-Frequenzbereich. OM Joachim, DA2JO, hielt einen hochinteressanten und praxisorientierten Vortrag zum Thema LoRaWAN sowie zu darauf aufbauenden beziehungsweise verwandten Mesh-Kommunikationssystemen.
Zu Beginn führte Joachim in die physikalischen und protokolltechnischen Grundlagen von LoRa ein. Besonderes Augenmerk legte er auf LoRaWAN, das als Low-Power-Wide-Area-Network-Protokoll weltweit für IoT-Anwendungen eingesetzt wird. Er erläuterte anschaulich:
die Chirp-Spread-Spectrum-Modulation von LoRa
typische Reichweiten im 433-MHz-Amateurfunkband und im freien 868-MHz-Bereich,
den strukturellen Aufbau eines LoRaWAN-Netzes
die Funktion von Endgeräten, Gateways und Netzwerkservern
das Stern-Topologie-Prinzip im Gegensatz zu Mesh-Architekturen
Dabei ging er besonders detailliert auf die Parameter der Übertragungsverfahren ein. Themen wie Link-Budget, Bandbreite, Coding Rate, Sendeleistung u.a. sowie deren Einfluss auf Reichweite, Störfestigkeit, Energieverbrauch und Datenrate wurden praxisnah erläutert und miteinander verglichen.
Des Weiteren wurden drei LoRa-basierte Mesh-Systeme vorgestellt und systematisch verglichen: Meshtastic, MeshCoreund Meshcom. Alle drei Systeme nutzen LoRa-Hardware im 433-MHz-Amateurfunkband oder im 868-MHz-Freigabebereich, verfolgen jedoch unterschiedliche Konzepte und Zielrichtungen. OM Joachim hat durch viele praktische Experimente mit unterschiedlicher Hardware und LORA-Systemen eine hohe Expertise. Er ging ausführlich auf Hardware-Auswahl, Antennentechnik, Energieversorgung, und mögliche Einsatzszenarien im Amateurfunk ein. Kritisch wurde auch ein möglicher Einsatz der LORA-Technik im Notfunk diskutiert, da es sich bei LoRaWan um eine Technik in der Industrie zur Vernetzung von Sensoren handelt. Für Textkommunikation ist es von der Konzeption her eigentlich nicht vorgesehen. Zum Anschauen und Anfassen vor Ort hatte der Referent eine Reihe unterschiedlicher Node-Hardware mitgebracht. Es war ein sehr interessanter Vortragsabend mit vielen neuen Erkenntnissen. Herzlichen Dank dafür an Joachim, DA2JO!
Das neue Jahr ist wenige Tage alt – und es gibt erfreulicherweise erste Überweisungen der Mitgliederbeiträge für 2026 auf dem Konto der Fördergemeinschaft Relaisfunkstellen (FGR). Wir sind ins neue Jahr mit einer in großen Teilen runderneuerten bzw. neu konstruierten Technik der Relaisfunkstellen an den Leeraner Standorten gekommen. Im IV. Quartal 2025 hat Jens, DH6BB, die Infrastruktur neu ertüchtigt und mit der Unterstützung weiterer OMs (genannt seien an dieser Stelle stellvertretend DL2BV, DL1BAV, DG8BBO) konfiguriert und in Betrieb genommen – dies teilweise bei unerfreulichen Wetterverhältnissen oben auf den Türmen. Wir können uns glücklich schätzen, OMs mit solcher technischer Expertise zu haben, die diese Anlagen konstruieren und aufbauen – und die Kosten dafür auch noch aus eigenen Mitteln bestreiten. Dafür gebührt ihnen unser herzlicher Dank.
Nun ist die Technik das eine – das andere ist das „finanzielle Betriebssystem“ dahinter, d.h. die Geldmittel, die für die laufenden Kosten der Relaisfunkstellen an den drei Standorten Leer/Agravisturm, Leer/Wasserturm und Campen/Leuchtturm aufzuwenden sind. Hier ist zu konstatieren, dass unsere FGR leider durch mehrere Todesfälle kleiner geworden ist. Das Vorhandensein einer Relais-Infrastruktur wird leider von vielen Leuten in der Amateurfunk-Community als selbstverständlich angesehen; über den Aufwand, so etwas aufzubauen und zu unterhalten, machen sich nur Wenige Gedanken.
Wir sehen unsere Aufgabe und Herausforderung in der Fördergemeinschaft nun für 2026 darin, die Basis der Mitgliederschaft auszuweiten, damit die Mittel für den Betrieb der Relaisfunkstellen (Stromkosten) auch weiterhin bereitgestellt werden können. Mit der Zahl von aktuell etwa zwei Dutzend Mitgliedern (mit einem Beitragsaufkommen von etwa 600-700 Euro/Jahr) lässt sich diese Aufgabe nicht stemmen – damit sind gerade einmal die Stromkosten EINES Standortes in Leer abgedeckt. Wir vom Vorstand appellieren daher an Euch, die Mitglieder, aktiv dazu beizutragen, die Basis unserer Fördergemeinschaft zu verbreitern. Sprecht bitte eure Funkkollegen und potenziellen Relais-Nutzer hier in der Region an, sofern sie noch nicht Mitglied sind, ob sie nicht durch ihren Beitritt zum Erhalt und Betrieb dieser wichtigen Infrastruktur beitragen möchten.
Einen Antrag auf Mitgliedschaft gibt es hier: https://z31.vfdb.org/wordpress/?page_id=2876 Der Status Quo – also stagnierende Mitgliederzahlen – ist keine Lösung. Zuschüsse zu den Betriebskosten gab es zwar in der Vergangenheit über die VFDB-Hauptkasse, aber es gibt darauf keinen Anspruch, und es ist nicht gewährleistet, dass es aus dieser Quelle weiterhin Zuschüsse geben wird. Bei nicht hinreichender Finanzierung der Relaisfunkstellen muss das sehr unschöne Wort der Teil-Abschaltung ins Spiel gebracht werden, was angesichts der jüngst erfolgten technischen Erneuerung als Worst-Case-Szenario gelten muß.
Mit vy 73 und Dank fürs aufmerksame Lesen, Für die Fördergemeinschaft Relaisfunkstellen 1. Vorsitzender: Evert-Johannes Gent, DG9BBR, Jemgum 2. Vorsitzender: Burkhard Plinke, DL5KAT, Moormerland
..,das aktuelle Bild unserer Webcam Hafenblick auf dem Agravis Turm in Leer. Am 30. Dezember 2025 hat das Sysopteam eine neue Kamera auf dem Turm installiert. Die neue Spiegelreflexkamera liefert jetzt wieder hochauflösende Bilder vom alten Handelshafen bzw. von der Leeraner Altstadt.
Die Kamera nimmt alle zehn Minuten ein Foto auf. Dieses wird dann ins Netz übertragen und unter anderem auf unserer Webseite dargestellt. Das Bild wird auch von der Homepage der Stadt übernommen. Technisch arbeitet bei jeder Aufnahme eine mechanische Auslöseeinheit – sechsmal pro Stunde, 144-mal am Tag, über 4.300-mal im Monat und mehr als 50.000-mal im Jahr. Da kommt schon einiges zusammen Wir wissen, dass unsere Webcam-Bilder von vielen Leeranern aber auch weit über die Grenzen von Leer hinaus gerne und regelmäßig angeschaut werden. Für einige Butenostfreesen ist es eine schöne Möglichkeit, optisch den Kontakt zur Heimat zu halten und mal eben reinzuschauen.
Wir freuen uns sehr, dass der Fehler so schnell behoben werden konnte und bedanken uns herzlich bei Jens, DH6BB, für die Bereitstellung der neuen Kamera. Übrigens, das Archiv mit allen Bildern kann man sich hier anschauen. Wir freuen uns auch immer über Mitteilungen, wo unsere Bilder überall gesehen werden.
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